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Sonntag, 6. Januar 2019

Ein erfülltes Jahr 2019

Bewusstseinsarbeit in Wien, Kärnten und Opatija
Kalender 2019 Bewusstheit LEBEN
Es ist erfüllend und auch fordernd, Bewusstseinsarbeit zu den Menschen zu bringen.

Heute möchte ich auch bei den Beiträgen auf die vielen schönen Neuigkeiten im Jahr 2019 verweisen. Ich wirke in Wien, in Kärnten und in Opatija.

Mein neues Buch "Bewusstheit LEBEN" erscheint im Jänner beim Memoiren-Verlag.

Schau mal zum Überblick:

Termine im Kalendarium 2019

Mittwoch, 21. September 2016

Die Wertung erfüllt unsere Zeit und entfremdet

Der von mir verfasste Artikel: Die Wertung erfüllt unsere Zeit und entfremdet
ist im Juni 2016 im TAU-Magazin - www.tau-magazin.net - erschienen.

Zum Download: Marijas Artikel

Dienstag, 17. November 2015

"Das Vorbereiten der Zukunft im Begründen der Gegenwart"

Antoine de Saint-Exupéry
Weisheit, aus der Literatur
Mit dieser Formulierung versucht sich Antoine de Saint-Exupéry in seinem Werk "Die Stadt in der Wüste" in einer Auseinandersetzung mit dem Leben, das Weisheit beinhaltet, statt "sich in Utopien und Bestrebungen zu verzehren, die fernen Bildern nachjagen." 
"Gibst du dich hingegen mit den Albernheiten deiner leeren Zukunftsträume ab, so gleichst du dem Mann, der davon überzeugt ist, er könne mit der Leichtigkeit einer Schreibfeder seine Säule erfinden und den neuen Tempel erbauen. Denn wie könnte er so seinem Feinde begegnen, und wie sollte er zu sich selber gelangen, wenn er nicht auf einen Gegner stößt? Die Säule entsteht im Laufe der Generationen aus der ständigen Reibung mit dem Leben. Auch eine Form erfindest du nicht; der Gebrauch schleift sie zurecht." (S. 228).

Die Reibung mit dem Leben erfährt man über die bewusste Erfahrung der Gegenwart, über die Bewusstwerdung des Erlebens im Augenblick, über das achtsame Sein im jeweiligen Moment. Das Wegträumen (welches Empfindungen über ein gedankliches Nachlaufen erzeugt) verfehlt das lebendige Erfassen des aktuellen Zeitpunktes.
Um der schwierigen Reibung mit dem Leben zu entgehen, versuchen wir uns auf alle möglichen Weisen durch den Alltag zu mogeln bzw. diesen durchzustehen - um Schmerz, Demütigung, Angst und so vieles mehr zu vermeiden. Als wäre dies möglich... .
Doch liegt im Erfassen der bewussten Gegenwart soviel Zauber und soviel Kraft, die angenommen werden möchten. Was alles in einem Leben beinhaltet ist und wie sehr wir uns im Leben fühlen können, mit dem Leben fühlen können und wie sehr wir wachsen können, bewusst und kraftvoll - auch im Umgang mit all dem vermeintlich Unangenehmen - liegt denn darin nicht auch die Möglichkeit, gegenwärtig zu bleiben und zu sein?

Statt in die Falle der Wertungsebene (gleich hierarchische Macht-Phantasterei) zu gehen, wäre es möglich, im bewussten Erleben die Wertschätzung zu erfahren: was mir alles so begegnen kann und mag, und wie wach, kraftvoll und intelligent ich mit dem Wahrgenommenen und Erfahrenen umgehen kann... was ich alles daraus schlussfolgern kann, erlernen, erkennen, erleben (mich entwickeln) darf.

Reichtum statt Phantasterei, über das Erfassen der Vielfalt, die im gegenwärtigen Moment für jeden Menschen anders schillert und anders erstrahlt, doch wirklich ist. Wirklichkeit statt Phantasterei - in diesem Sinne gebe ich dem großen Schreiber Antoine de Saint-Exupéry so gerne Beifall.

Donnerstag, 30. Juli 2015

Lass bitte einen Faden Liebe dran - mein neues Buch

Mischkulnig, Buch Memoirenverlag
Buch Lass bitte einen Faden Liebe dran

Ein Auszug aus meinem im Memoiren-Verlag frisch erschienenen Buch: Lass bitte einen Faden Liebe dran oder Wer bin ich, wenn ich ohne Ruder bin. Fein gesponnene heilende Geschichten für das Herz darf die LeserInnen berühren.


"Das verlorene Paradies hat sich über die Verwechslung des Müssens breitgemacht, je mehr Verlorenheit, umso größer das Müssen, das Erwarten-müssen, das Liebe-wollen, das Erreichen-wollen.
Wenn ich in diese Verlorenheit hineinsehe, was sehe ich darin? Ich sehe den kleinen Tropfen Mensch in einem großen Ozean herumstrampeln, während dieser Tropfen Mensch vergessen hat, dass er Teil des Ozeans ist. Die Verlorenheit ist die Getrenntheit vom Ozean, vom Ozean des Herzens, der alles Lieben längst erworben hat und der bereit ist, in aller Liebe zu erstrahlen.
Wie finde ich den Schlüssel dazu, um nicht im Tropfen eingesperrt bleiben zu müssen?
Ich könnte den Tropfen, in dem ich bin, genau betrachten und alles Müssen aus diesem Tropfen herauslösen; welch herrliche Frische, welch herrlicher Duft, alles passiert von alleine und rechtzeitig zur gegebenen Zeit. Es passiert mühelos in der Erfordernis einer Kraft, die gerne in uns wohnt und sich gerne zur Verfügung stellt. Die Kraft des Ozeans aus dem Nicht-Müssen heraus erfüllt das Herz, und der kleine Tropfen darf Herz sein.

Es ist so schön, das Leben annehmen zu dürfen." (S. 48)

Weitere Infos zum Taschenbuch finden sich auf http://www.mischkulnig.info/48/projekte

Auch als Ebook erhältlich!